Google-Unternehmensprofil: 9 Fehler, die Sie Plätze in Google Maps kosten

Wer „Maler in der Nähe“ sucht, entscheidet sich meist zwischen den drei Einträgen ganz oben in Google Maps. Ob Ihr Betrieb dabei ist, hängt weniger vom Budget ab als von Sorgfalt. Diese neun Fehler sehen wir am häufigsten.

Google Maps · „Malerbetrieb in der Nähe“Beispieldarstellung
  1. 1Ihr Unternehmen4,9 ★★★★★ (86) · Wolfsburg · Geöffnet
  2. 2Mitbewerber A4,3 ★★★★☆ (21) · Wolfsburg
  3. 3Mitbewerber B3,8 ★★★★☆ (9) · Gifhorn

Worauf Google achtet

Google nennt selbst drei Faktoren für die lokale Reihenfolge: Relevanz (passt das Profil zur Suche?), Entfernung (wie weit ist der Betrieb weg?) und Bekanntheit (wie bekannt und gut bewertet ist er?). Die Entfernung können Sie nicht ändern. Alles andere schon.

Die neun Fehler

  1. Die falsche Hauptkategorie. Sie ist einer der stärksten Faktoren. „Bauunternehmen“ statt „Malerbetrieb“ kostet Sie genau die Suchen, um die es geht. Nebenkategorien ergänzen, ersetzen aber nicht.
  2. Suchbegriffe im Firmennamen. „Malerbetrieb Muster – Maler Wolfsburg günstig“ verstößt gegen die Richtlinien von Google. Kurzfristig wirkt es manchmal, langfristig droht die Sperrung. Der Name im Profil muss der echte Name sein.
  3. Unterschiedliche Adressen und Telefonnummern. Steht im Branchenbuch noch die alte Nummer und auf der Website eine andere, verliert Google das Vertrauen. Name, Adresse und Telefon müssen überall identisch sein.
  4. Falsche Öffnungszeiten. Besonders an Feiertagen. Wer vor verschlossener Tür steht, schreibt eine schlechte Bewertung.
  5. Keine oder alte Fotos. Ein Logo und ein Foto von 2019 reichen nicht. Zeigen Sie Team, Räume, Fahrzeuge und echte Arbeiten.
  6. Keine Leistungen hinterlegt. Das Profil hat ein eigenes Feld für Leistungen. Was dort fehlt, bringt Google seltener mit Ihnen in Verbindung.
  7. Bewertungen ohne Antwort. Antworten Sie auf alle – kurz auf die guten, sachlich auf die kritischen. Interessenten lesen mit.
  8. Bewertungen nur von Zufriedenen einsammeln. Gezielt nur zufriedene Kunden um eine Bewertung zu bitten und unzufriedene auszusortieren, untersagt Google ebenso wie Belohnungen für Bewertungen. Fragen Sie alle – mit einem Link oder QR-Code.
  9. Adresse bei Servicebetrieben sichtbar. Wer zu den Kunden fährt und keine Kunden empfängt, blendet die Adresse aus und gibt stattdessen ein Einzugsgebiet an. Scheinadressen und virtuelle Büros als zusätzliche Standorte sind tabu.

Und die Website?

Das Profil allein reicht selten. Google gleicht es mit Ihrer Website ab: Stehen dort Adresse, Einzugsgebiet und eine eigene Seite für jede wichtige Leistung? Sind Name und Adresse als strukturierte Daten hinterlegt? Wer beides zusammenbringt, steht stabiler.

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