Google for Jobs: So kommen Ihre Stellen kostenlos zu Google
Wer bei Google „Elektroniker Jobs Gifhorn“ sucht, sieht ganz oben eine Box mit Stellen. Dort landen keine bezahlten Anzeigen, sondern Stellen von Websites, die sauber beschrieben sind. Diese Anleitung zeigt, wie Ihre dazugehören.
- Titel & Beschreibungvorhanden
- Arbeitgeber & Logovorhanden
- ArbeitsortGifhorn
- Gehaltsspannefehlt
- Ablaufdatumfehlt – Stelle seit 5 Monaten besetzt
Was Google for Jobs ist – und was nicht
Google for Jobs ist keine Jobbörse, bei der man eine Anzeige bucht. Google sammelt Stellenangebote aus dem Netz und zeigt sie in einer eigenen Box über den normalen Suchergebnissen – mit Filtern für Ort, Arbeitszeit, Datum und Gehalt. Wer auf eine Stelle klickt, sieht, auf welchen Seiten sie veröffentlicht ist, und kann sich dort bewerben.
Die Stellen stammen von Jobbörsen – und von Arbeitgebern selbst. Steht Ihre Stelle mit den richtigen Daten auf Ihrer Website, erscheint sie neben den Jobbörsen, oft mit dem direkten Bewerbungsweg zu Ihnen.
Was es kostet
Für die Aufnahme verlangt Google nichts. Es gibt kein Konto, keine Laufzeit, keine Gebühr pro Stelle. Kosten entstehen nur einmal für die technische Einrichtung auf Ihrer Website – und die arbeitet danach für jede neue Stelle.
Die Voraussetzungen
- Eine Seite pro Stelle. Eine Sammelseite mit allen Stellen oder ein PDF reicht nicht.
- Strukturierte Daten vom Typ JobPosting im Quelltext der Stellenseite.
- Sichtbarer Text, der zu den Daten passt. Was in den Daten steht, muss auch auf der Seite stehen.
- Aktualität. Besetzte Stellen verschwinden sofort oder tragen ein Ablaufdatum.
Der Datensatz – ein Beispiel zum Anpassen
So sieht der Kern einer Stelle aus. Pflicht sind Titel, Beschreibung, Veröffentlichungsdatum, Arbeitgeber und Arbeitsort. Gehalt, Arbeitszeit und Ablaufdatum sind freiwillig – machen die Stelle aber in den Filtern sichtbar.
<script type="application/ld+json">
{
"@context": "https://schema.org/",
"@type": "JobPosting",
"title": "Elektroniker (m/w/d) für Gebäudetechnik",
"description": "<p>Sie installieren und warten Elektroanlagen …</p>",
"datePosted": "2026-10-08",
"validThrough": "2026-12-31T23:59",
"employmentType": "FULL_TIME",
"hiringOrganization": {
"@type": "Organization",
"name": "Musterbau GmbH",
"sameAs": "https://musterbau.de",
"logo": "https://musterbau.de/logo.png"
},
"jobLocation": {
"@type": "Place",
"address": {
"@type": "PostalAddress",
"streetAddress": "Musterstraße 1",
"addressLocality": "Gifhorn",
"postalCode": "38518",
"addressCountry": "DE"
}
},
"baseSalary": {
"@type": "MonetaryAmount",
"currency": "EUR",
"value": { "@type": "QuantitativeValue", "minValue": 3400, "maxValue": 3900, "unitText": "MONTH" }
},
"directApply": true
}
</script>
directApply zeigt Google, dass man sich direkt auf Ihrer Seite bewerben kann – ohne Umweg über ein Portal. Das setzen Sie nur, wenn es stimmt.
Die häufigsten Fehler
- Besetzte Stellen bleiben online. Bewerber ärgern sich, Google wertet die Seite ab. Ablaufdatum setzen oder Seite entfernen.
- Alle Stellen auf einer Seite. Google braucht eine Adresse pro Stelle.
- Daten und Text passen nicht. Steht im Datensatz „Vollzeit“ und im Text „Teilzeit möglich“, kann die Stelle aussortiert werden.
- Kein Gehalt. Erlaubt – aber wer nach Gehalt filtert, findet Sie nicht.
- Firmensitz statt Arbeitsort. Wer in Gifhorn arbeitet, sollte nicht in Hannover erscheinen.
Prüfen, ob es funktioniert
Den Datensatz testen Sie mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google: Adresse der Stellenseite eingeben, Ergebnis ansehen. Dauerhaft im Blick behalten Sie alles in der Google Search Console – dort zeigt ein eigener Bericht, welche Stellen erkannt wurden und wo Angaben fehlen.
Damit neue Stellen schnell erscheinen und besetzte schnell verschwinden, erlaubt Google für Stellenanzeigen ausdrücklich die Indexing API. Für die meisten Betriebe genügt aber eine aktuelle Sitemap.
Und wenn wir ein Bewerbermanagement-System nutzen?
Viele Systeme liefern die Daten schon mit. Prüfen Sie trotzdem: Sind Gehalt und Arbeitsort gefüllt? Liegen die Stellen auf Ihrer Domain oder auf der des Anbieters? Im zweiten Fall lohnt es sich, die Stellen zusätzlich auf Ihrer eigenen Karriereseite zu zeigen – dort bauen sie Ihre Sichtbarkeit auf, nicht die des Anbieters.
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